SPIEL’17: Mein Besuch am Samstag – das große Fazit und ein kurzer Bericht

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  1. Themas dieses Jahr waren offenbar Katzen und Asien 😂 die Einhorn-Marotte ist offenbar an der Brettspiele-Welt vorrüber gezogen. Ein Glück! Meine entdeckte Perle: “Fireworks”. Nicht nur hübsch sondern auch mit sehr witzigen Team-Aufgaben wie z.b. der “Godzilla-Wurf” oder der “Wurf durch den brennenden Reifen”.
    Den “Star” der Messe, “Charterstone”, habe ich ausprobiert, bin aber nicht ganz warm damit geworden.
    Schade fand ich, das man immer häufiger überdeutlich mündlich darauf hingewiesen wird wenn ein Spiel ausverkauft ist. Als ob das DER Grund wäre das man sich ein Spiel nicht einmal anschauen darf und am Besten schnell weggehen solle. Ist mir letztes Jahr schon aufgefallen und dieses Jahr so nicht nur an einem Stand geschehen und nicht nur an einem Tag. Ja eine Messe ist stressig, auf den Ton zu achten ist aber trotzdem oberstes Gebot und da müssen Verlage einfach drauf achten, so meine Meinung.

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    • Zumindest bei Kosmos gibt es ein Kartenspiel vom Pummeleinhorn. Und Pegasus startet den Kekfe Marathon mit dem gleichnamigen Protagonist.

      Ganz vorbei ist der Trend dann nicht vorbeigegangen. Allerdings wäre ein Terraforming Unicorn, Gloomcorn oder Unicorns of the Ganges vielleicht interessante Titel geworden :p

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    • kainahnung@*****.de says:

      Und was ist mit diesem wunderschönen “Kill the Unicorns”-Spiel, das demnöchst auf Kickstarter starten soll, und auf der Messe schonmal gespielt werden konnte? 😛
      Übrigens ein ganz nettes Bluff- und Bietspiel, aber ob es die angekündigten 20 € Kickstarterpreis wert sein soll, wage ich doch arg zu bezweifeln…

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      • Kosmos und Pegasus haben sich doch beide nur die Rechte an den Spielen der jeweiligen Einhorn-Marke gesichert. Das “Kill the Unicorns” gab es auch im letzten Jahr als Demo (Da war es noch ein Brettspiel mit kleinen Einhorn-Meeples).

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  2. Santa Maria war leider auch schon Donnerstag 13 Uhr ausverkauft 🙁 Habe ich dann aber (auch dank dieser Seite) bei Milan vorbestellt. Für 5 Euro weniger als am Stand 🙂

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  3. Michael Kindel says:

    Vielen vielen Dank für deine Mühe.

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  4. Schöner Bericht. Wir waren am Donnerstag das erste Mal da und nur für einen Tag, leider viel zu wenig wie wir dann gemerkt haben. Nächstes Jahr gehts dann länger hin. Mein absolutes Highlight war “UBOOT – The Board Game”. Hab mich 15min mit den netten Russen unterhalten und das Spiel auch angetestet. Mit ein ein Verbesserungen könnte das die Überraschung 2018 werden (kommt auf Kickstarter im November 2017). Leider war das Internet bissi down, hatte ein gutes Angebot für Trickerion + Erweiterung für 70 Euro und erst jetzt gesehen, wie gut das Angebot war :((((

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  5. Ach ja Dice Hospital konnten wir antesten. Sehr schönes Spiel, was leider etwas teuer ist für das gebotene Matrial, aber der 3D gedruckte Krankenwagen Prototyp macht Lust auf mehr. Sehr spaßig übirgens auch, dass der englische Guide irgendwann eine Karte nicht kannte und im Manual nachschauen wollte und dann meinte, er kann es nicht sagen, da die Anleitung auf “Deutsch” war. Großer Lacher!

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  6. Wärt ihr mal schon Donnerstag gefahren – da gab es noch ausreichend Mengen an Whistle Stop. Ganz schlimm sah es bei den Kleinverlagen aus dem asiatischen Raum aus: Bei Japon Brand war am Donnerstag die Hälfte der Spiele schon ausverkauft – die hätten am Freitag schon wieder nach Hause fahren können.

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    • Das ist bei Japon Brand aber völlig normal. Der Verlag weist Interessenten auch explizit auf dieses System hin. Wenn dann aber Neuheiten nichtmal mehr antestbar sind wie z.b. Whistle Stop dann find ich das doof.

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  7. Whistle stop habe ich direkt bei docmagics vor Essen bestellt und für unter 50€ bekommen. Geliefert wurde es aber von Amazon! ?…

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  8. Wir waren alle 4 Tage da, aber schon am Donnerstag Mittag mit Sold out Titel konfrontiert. Kurz gesagt man muss leider scheinbar alles vorbestellen und wenn nicht, dann am Donnerstag um 9:30 da sein, da man ja jetzt auch schon früher rein gelassen wird, was ich zwar verstehe, aber ein Unding finde.
    Desweiteren braucht wir allein schon 2 Tage um Spiele von Kleinverleger oder Kickstarter überhaupt auf den Schirm zu haben.
    In den 4 Tage konnten wir leider nur 2 Spiele spielen und nur weil kaum einer da war, was ich sehr schade finde. Wie macht ihr das, stellt ihr euch wirklich 2 Stunden an um ein Spiel ca. 1-2 Stunden zu spielen wie z.B. für Photosynthesis (der Stand war z.B. immer überlaufen)?

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    • Ich habe nirgends länger als 20 Minuten gewartet. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie Leute es schaffen, länger auf einen Tisch zu warten. Allerdings habe ich auch sämtliche große Verlage gemieden. Haben in zwei Tagen insgesamt 12 Titel nach dem antesten vor Ort gekauft und 5 weitere angetestet ohne zu kaufen. Blindkäufe des Weiteren nur 3. Ich verstehe nicht warum man 1-2 Stunden zum testen eines einzigen Titels “verbraucht”, da ist mir die wenige Messe-Zeit viel zu schade für ^^°

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      • Das liegt aber auch daran dass viele Besucher, meist diejenigen, die mehr als einen Tag auf der Messe sind, Spiele eben nicht nur anspielen sondern komplett durchspielen. Dann vergehen halt mal zwei bis drei Stunden. Erlebe ich jedes Jahr erneut. Mir langen meist ein paar Runden. Ich will ja die Mechanik verstehen, nicht das Spiel im Detail meistern. Und viele Verlage lassen das auch zu.

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    • Wir waren drei Tage lang da mit ausgedruckten und markierten Hallenkarten und dennoch haben wir kein einziges der “großen” Spiele spielen können. Wirklich schade. Ich verstehe überhaupt nicht warum Stände es erlauben lange Spiele zu Ende zu spielen.
      Aber auch bei kleineren Spielen hat mich gewundert, dass oft die Erklärer mitgespielt haben. In der Zeit hätten sie schon am nächsten Tisch etwas erzählen können. Einige waren auch enttäuscht, wenn man das Spiel höflich abgebrochen hat. Irgendwie prallen hier verschiedene Vorstellungen aufeinander wie man so eine Messe am besten nutzt.

      Dennoch hatten wir vielen schöne Momente mit wirklich engagierten Erklären. Mexican Standoff mit Sombreros, Luchador mit Aufspringen und Anzählen. Die Spiele fand ich nicht so toll, aber die Präsentation war hervorragend.
      Ich habe mir (wie vorgenommen) Keyper, Tybor und die Erweiterungen zu Port Royal und Oh my Goods geholt sowie am Sonntag dann noch Bora Bora für 15. Sowie einige Titel auf Holländisch – einfach weil sie günstig waren. Die deutschen Regel sollten ja im Netz zu finden sein.
      Unsere Highlights waren der Prototyp von Decrypto und das kleine Kartenspiel Sign. Beide haben hervorragend funktioniert und hatten Mechaniken, die ich so noch nicht gesehen habe.
      Bei nächsten Mal werde ich mich wohl gleich auf die hinteren Hallen beschränken um die ein oder andere Überraschung zu finden und mir lieber Reviews zu den großen Titeln daheim ansehen. Ewig um die vollen Tische zu kreiseln macht einfach keinen Spaß.

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  9. Schöner Bericht.

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  10. Bei den kleineren Projekten fand ich vor allem Castle Madness sehr interessant. Vielleicht liegt es an der Cthulu Verbindung, aber selbst mal einen großen Alten spielen und den Kult aufbauen war sehr witzig. Leider muss ich da hoffen, dass der schwach gestartete Kickstarter noch Fahrt aufnimmt 🙁
    Das UBoot Spiel wurde bei uns in der Gruppe auch abgefeiert, aber da muss man wohl auch warten, ob alles so kommt wie vorgestellt.

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  11. Hallo zusammen!
    Vielen Dank für den Messebericht und die tolle Seite!
    Meine Eindrücke von der Messe: Bei den “bekannteren” Verlagen waren am Donnerstag noch gar nicht so viele Spiele ausverkauft. Das ist mir nur bei Altiplano aufgefallen. War denke ich bei vielen kleineren Verlagen (Japon Brand ist ja bekannt dafür :D) der Fall. Samstag und vor allem Sonntag war dann aber schon Vieles weg. Was dann aber auch in gewisser Weise ok ist. Feuerland zB hat bei seinen Vorbestellungen einen Cut reingehauen und es war bis Sonntag eigentlich alles noch da. Dann kam da die “Sold out” Schilder.
    Wenn man Fahrt, Unterkunft, Eintritt etc. einberechnet lohnt es sich nicht auf der Messe einzukaufen. Das sind für mich aber die Kosten, die ich für 4 tolle Tage zahle. Man hat eine ganz eigene Atmosphäre, kann Spiele kennen lernen (auch die eine oder andere Überraschung), tolle Erfahrungen machen und lernt verschiedene andere Spieler kennen. Darüberhinaus findet man bei sehr vielen Spielen gute Preise (ich hatte natürlich immer ein Auge auf die Bestpreise hier ;)). Man muss dazu aber auch Schnäppchenjäger sein und kann versuchen zu handeln. Die Preise schwanken teilweise doch erheblich. Massive Darkness hat zwischen 85 und 108 gekostet. Pandemic Legacy zwischen 58 und 77. Die 58 Euro habe ich sonntags entdeckt. Da haben manche Händler noch mal richtig gute Preise. Vielleicht gehen sie spätnachmittags am Sonntag noch mal mehr nach unten. Bei manchen Verlagen (Schmidt Spiele) bekommt man da auch die Vorführexemplare günstig. Für einen selbst ist es natürlich auch schön, dass man ein ausverkauftes Spiel schon hat und nicht auf einen Nachdruck warten muss, der ja manchmal doch recht lange auf sich warten lässt. Majesty war tatsächlich überall weg und ist nur bei ganz wenigen Händlern zu bestellen. Ich gehe fast davon aus, dass die auch nicht mehr viele haben und das sind nun natürlich nicht die besten Preise… Im Heidelberger Schlauch gab es ab und zu auch richtig gute Preise bei den Spielen mit Beschädigung (meistens Dellen im Karton). Hatte das Glück Lorenzo der Prächtige für 25 Euro zu bekommen. Heaven and ale war in Tat recht teuer. Queendomino hab ich aber für 22 (Sonntag für 20 Euro :-)) gesehen. Sehe gerade, dass ich neben meinem kleinen Roman auch schon Sachen geschrieben habe, die “Tipps” für zukünftige Messen sind. Vielleicht kann es sich ja der ein oder andere merken 😀

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  12. Ich war dieses Jahr zum ersten mal für 2 Tage vor Ort (Donnerstag und Freitag). Am Donnerstag haben die zwei Freunde mit denen ich da war ungefähr 2 Stunden in der Schlange für die Terraforming Mars Erweiterung und für Gaia Projekt gestanden. Schwerkraft scheint ja aus dem letzten Jahr gelernt zu haben, denn von der TM Erweiterung war auch am Freitag Nachmittag noch genug da. Ich kann die Leute nicht verstehen die in die Halle rennen, ihren Bollerwagen voll beladen und dann nach 2 Stunden wieder raus rennen. Auch den Hype um Gloomhaven kann ich nicht nachvollziehen, schon gar nicht wie man um 10:00 gleich 2 Exemplare kauft und den Res des Tages damit rumrennt. Auch das Leute nicht 2 € Extra an der Garderobe für ihren Rucksack ausgeben wollen aber drinnen alle Preise zahlen. Asmodee hat ja den Hit abgeliefert in dem sie ihre Spiele zu meisten 10 € (und mehr) höheren Preisen verkauft haben, als an den Ständen drum herum. Deren Twitch Show war auch gewöhnungsbedürftig. Der Moderatorin hätte man den Umgang mit einem Microport erklären sollen, dann hätte sie vielleicht nicht so oft geschrien.
    An Spielen habe ich doch mehr Probe gespielt als gedacht. Besonder gefallen hat mir ‘War of the Roses’. Ein Prototyp von Ludus Magnus Studios. Mann hat sehr viele Möglichkeiten das Spiel zu gewinnen und muss nicht unbedingt nur kämpfen. Auch der Faktor das das Spiel Siegpunkte für Aktionen der Spieler erhält und dadurch als Sieger hervor gehen kann fand ich nett. Bin auf den Kickstarter im März gespannt.
    Gekauft habe ich eher von den kleinen Verlagen, wo man noch eher eine Perle finden kann: RONE (weil ich doch von den positiven Rezessionen überzeugt wurde), Diesel Demolition Derby (kleines schnelles Kartenspiel) und Splatter Shoot weil es so eine riesen Spaß gemacht hat. Hexpanse und Seeders Exodus waren schon vorbestellt und schön das fertige Produkt auf der Messe zu sehen, auch wenn es noch dauert bis ich die in den Händen halten kann.

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  13. Super Bericht, vielen Dank dafür! Ich selbst war nur am Freitag da, in der Hoffnung etwas weniger Rummel als Sa/So ausgesetzt zu sein – nunja, es war schon so ziemlich voll.
    Ich konnte Steel Arena – Friday Night Robot Fight von GaGa Games aus Russland anzocken und hab’s mir gekauft (20 oder 25€). Außerdem habe ich Woosh – Bounty Hunters angespielt, was ein super witziges Reaktionskartenspiel ist, bei dem es darum geht süße, kleine Monster einzufangen. Mit toller Matte 23 € (Spiel 18 , Matte 5€). Ein wirklich fairer Preis für die Matte. Die Matte von Colt Express sollte bei einem franzözischen Stand 15€ kosten, was mir echt viel vorkam, hab es dann gelassen. Die Messe wird wirklich immer größer (letztes Jahr musste ich aussetzen), wir waren zu zweit da und mussten uns konsequent aufteilen und durchhuschen, um unsere Listen abarbeiten zu können. Ich habe allerdings auch immer mal wieder die Kamera für meinen YouTube Kanal ausgepackt. Mal schauen, ob ich da ein paar Eindrücke zusammenschneiden kann. Bei Asmodee dann noch Otys (36€), CD für Maus und Mystik (9€) plus kostenlose Promos (alle 4 Karten, yeah!) und X-Wing Erweiterung “Söldnerseelen” (30€) gekauft. Ansonsten noch Furcht (Kartenspiel von Friedeman Friese), Lovecraft Letter sowie Klong! und Nach dem Virus beim Schwerkraftverlag gesichert! 😀
    Insgesamt leider nur die beiden oben genannten Spiele angespielt – 2 Tage wären mittlererweile wirklich sinnvoll!

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