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SPIEL ’25: Tag 3 und Fazit

26.10.25
Erstellt am
Sascha
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Berichte: Tag 1 | Tag 2 | Tag 3

Da sind wir bereits schon wieder am letzten Tag (für mich) in Essen. Echt unglaublich, wie schnell diese am Ende doch sehr langen Tage doch umgehen. Aber wenn man von den Massen mitgerissen wird, in verschiedene neue Spiele eintaucht, vergisst man schon mal die Zeit und ist in einer anderen Welt. Und genau das liebe ich an diesem Event. Das Abtauchen, den Alltag mal Alltag sein lassen. Das Treffen von Menschen aus der ganzen Welt. Man sitzt an einem Tisch und es fühlt sich an, als ob man sich schon ewig kennt. Dabei ist weder die Nationalität, das Geschlecht, das Aussehen, die sexuelle Orientierung oder die Religion relevant. Man ist dort man selbst. Das klingt aber schon sehr nach Fazit, obwohl wir ja hier im Beitrag noch am Samstag morgen sind. Daher beginnen wir chronologisch.

Der eigentliche Plan war, am Morgen eine Partie von Druids of Edora zu spielen. Da Dirk einen Termin zu der Zeit vergessen hatte und somit ausgefallen ist und Heiko, ein anderer guter Freund aus der Truppe, sowieso schon zugesichert hat, den Titel (auch blind) zu kaufen, haben wir auch den Versuch übersprungen, einen Tisch bei Ravensburger zu bekommen und sind stattdessen in Halle 3 bei DMZ Games gelandet.

Urban Sketchers

Ein kleiner spanischer Verlag in der oberen linken Ecke der Halle 3. Mir bisher komplett unbekannt (was jedoch nichts heißen muss), aber der Titel selbst stand auf meiner Liste. In meiner kurzen Vorbereitung zur Messe (am letzten Dienstag Abend – Mr. Last Minute!) bin ich da hängen geblieben. Und da von den drei Tischen exakt keiner belegt war: Let’s go! Wie der Name bereits vermuten lässt übernehmen wir die Rolle eines Straßenzeichners, der durch die Welt reist und verschiedenste Motive in seinem eigenen Zeichenbuch festhält. Jede Runde werden einige Würfel geworfen, reihum wird einer ausgewählt, auf dem Spielbrett platziert und damit eine Aktion ausgelöst. Man sammelt auf diesem Weg Materialien für unsere Zeichnungen, reist durch die Welt und wählt (übrigens sehr schön illustrierte) Orte, zeichnet diese anschließend durch Abgabe einiger der zuvor gesammelten Utensilien und – wenn wir möchten – veröffentlichen unser neuen Zeichenbuch. Irgendwie müssen wir ja auch Leben und Geld verdienen für die nächsten Reisen. Das Spiel selbst spielt sich flott, stellt einen trotzdem immer wieder vor kleine Aufgaben. Entscheidend beim Malen kann die Reihenfolge sein, in der man die Motive zeichnet, da manche davon einen Bonus für die darauffolgende gibt und uns auf diesem Weg Material erspart. In Summe haben wir hier ein tolles Dice-Placement mit kleiner Set Collection (es gibt extra Punkte für aufeinanderfolgende Zeichnungen des selben Kontinents als auch für aufgedruckte Symbole auf den Karten selbst am Spielende). Die Regeln sind leicht zu lernen, das Schwierige hier ist eher den optimalen Pfad zu finden, wie man sein Zeichenbuch gestaltet. Der Autor hat ebenfalls kurz vorbeigeschaut und unser Lob zum Spiel mit Freude entgegen genommen. Das Alles gab es dann zu einem richtigen Preis von 35 €. Zumindest in Theorie. Denn leider hat dem Verlag das Schiff ein Strich durch die Rechnung gemacht, keins der Spiele hat es nach Essen geschafft. Sie wären an uns definitiv 2, wahrscheinlich sogar 3 Exemplare losgeworden. Zumindest haben wir unsere Email dort gelassen, so dass wir Nachricht erhalten, wenn es im Online-Shop angeboten wird. Die Frage ist jedoch hier, was hier an Versandkosten oben drauf kommt. Günstig ist selbst innereuropäische Versand nicht wirklich. Allerdings haben wir mal bei einigen uns bekannten deutschen Verlagen einen Tipp hinterlassen, vielleicht ergibt sich ja hier durch eine deutsche Lokalisierung ein neuer Weg. Daumen drücken!

Die weiße Burg: Das Duell

Viel ist nach dem Auftakt am Morgen nicht passiert, auch ich hatte dann um 12 Uhr einen Termin. Nach einen sympathischen Gespräch, dass über eine Stunde gedauert hat, sind wir wieder in die Menge abgetaucht und sind – aufgrund der doch gewachsenen Menge an Menschen – in den „Wir setzen uns einfach da hin, wo frei ist und spielen“-Modus gewechselt. Da wir kurz frische Luft schnappen waren und somit in Halle 7 neu gestartet sind, haben wir überraschenderweise einen Platz bei KOSMOS gefunden. Die weiße Burg. Puuh. Da erinnere ich mich an einen Abend, an dem ich das Spiel das erste Mal gespielt habe. Das ist so unglaublich verzahnt, nach der Partie ist uns wirklich erstmal der Kopf fast geplatzt. Aber trotzdem haben wir direkt im Anschluss eine weitere Partie gehängt. Daher waren Dirk und ich dann doch sehr gespannt, wie dieses Spiel nun in ein reines Zweierspiel transformiert wurde. Die Optik ist ähnlich, der Spielplan natürlich deutlich kleiner. Einige Elemente aus der Erstveröffentlichung sucht man vergebens, aber nach der Partie waren wir uns einig, dass die Adaption ziemlich gut gelungen ist. In JEDER Hinsicht. Denn auch nach der knappen Stunde, die wir gebraucht haben, hat uns der Kopf geraucht. Die Verzahnung ist echt beeindruckend. Ich möchte hier jetzt nicht im Detail auf das Regelwerk eingehen. Grob zusammengefasst platzieren wir in zwei Phasen jeweils 6 Laternen auf dem Spielplan, führen dabei die angrenzenden Aktionen aus und holen die vorher platzieren Laternen in der zweiten Hälfte zurück auf unser Brett, wobei das natürlich nicht die gleichen sein müssen. Dabei sammeln wir vorab immer noch die Rohstoffe der eigenen Laterne in, deren Farbe dem abgedeckten Element entspricht (wir stellen auch hier im Laufe des Spiels unsere eigene Rohstoff-Pipeline auf). Familien werden hier dran zu knabbern haben, erfahrene Spieler finden bei der Duell-Variante aus meiner Sicht ein gut gelungene Umsetzung, die auch mal auf einen kleineren Tisch passt oder mit auf Reisen gehen kann. Mit etwas Erfahrung wird man die Spielzeit sicher auch nochmal um 15 Minuten nach unten drücken können.

Tricky Treats

Nachdem der Nachmittag nun definitiv angebrochen war haben wir bereits Überlegungen angestellt, wie wir den Tag gebührenvoll beenden. Immerhin konnte Heiko uns für 17:20 einen Termin bei Kuldhara sichern, aber dazu gleich mehr. Vorab sind wir von Halle 7 durch die 6, die 5 und nach der Durchquerung der Galeria erneut in Halle 3 gelandet. Direkt dort sind wir bei Cranio Creations stehen geblieben, gemäß dem Motto „Freier Tisch, hinsetzen!“. Auf meiner Liste hatte ich Echos of Time. Da dort alle Tisch belegt waren haben wir uns das rein optisch eher als Kinderspiel anmutende Tricky Treats gewagt. Thematisch zur Jahreszeit passend verkleiden wir unsere Kinder zu Halloween und schicken sie durch die Nachbarschaft, um Süßigkeiten zu sammeln und denjenigen, die mit Halloween so gar nichts anfangen können, ein paar Streiche zu spielen. Dazu – und das ist der Grund, warum wir auch stehen geblieben sind – wählt man Runde für Runde transparente Karten mit aufgedruckten Kleidungsstücken aus und „legt“ sie auf die Kinder. Ganz in Manier von Mystic Vale ergibt sich dann nach dreien davon ein komplett individuelles Kostüm. Natürlich gibt es mehr Siegpunkte, wenn nicht nur die Farben sondern sogar das Thema passt, aber warum nicht einen Krokodilskopf mit einem Rotkäppchen-Mantel und ein paar gruselige Spinnenfüße kombinieren? Spaß macht das auf jeden Fall. Die Nachbarn haben dann Anforderungen an unser Kostüm und rücken dann je nach Ausstattung mehr oder weniger Süßigkeiten raus. Süß gemacht, schnell gespielt. Zu zweit vielleicht etwas öde, da die Auswahl der Karten sich zu selten ändert. Zu viert kann das aber sicher sehr spaßig und auch herausfordender werden. Offiziell ist das Spiel ab 8, sehe ich auch problemlos machbar. Wenn man aber dann doch drauf achtet, welche Karten man wie miteinander kombiniert, auch in welcher Reihenfolge, um dann im Anschluss auch das passende Haus zu besuchen, werden gerade jüngere Kinder sicher an ihre Grenzen kommen. War jedenfalls eine schöne spontane Erfahrung. Buuuhuuuu! Hoo! Grusel!

Kuldhara

Khuldara… Kluhdara. Ich mag Titel nicht, bei denen ich ständig prüfen muss, ob ich sie wirklich richtig geschrieben haben. Das ist Teoticllu… ach, lassen wir das. Kuldhara ist jedenfalls richtig. Hierbei handelt es sich um einen verlassenen Ort irgendwo in der indischen Wüste. Den gibt es sogar wirklich. In der Realität gibt es dort wohl nur einige Ruinen und viel Sand, im Spiel gesellen sich noch einige Edelsteine dazu. In der diesjährigen Neuheit von Jolly Dutch begeben wir uns in die Wüste, sammeln mit unseren Kamelen die verschiedenen Steinsorten ein und stellen damit wertvolle Schmuckstücke her. Dafür gibt es dann Siegpunkte. Um das zu erreichen, führen wir reihum bis zu zwei Aktionen (bewegen, einsammeln, ausladen, …) aus. Das ist natürlich harte Arbeit, es ist verdammt heiß in der Wüste und unser Wasservorrat, der auch zeitgleich die verbleibende Länge der noch aktuellen Runde aufzeigt, schwindet mit jeder Aktion. Das war eigentlich auch schon überwiegend das ganze Spiel. Spielt sich schnell runter. Ist anfangs wenig fordernd, wird aber dann etwa ab der Hälfte spannender, da wir die eingesammelten und platzierten Steine teilweise behalten dürfen nach der Herstellung einer neuen Kette. Das ergibt dann wieder die Momente, an denen man überlegen muss, welche Steine ich als nächstes einsammeln werde und – wenn man noch vorausblickender spielt – welche der Steine ich eventuell für kommende Schmuckstücke wieder verwenden kann. Für diejenigen, die etwas Schwierigkeiten habe, sich Formen im Kopf vorzustellen, kann es herausfordernd werden, auch wenn einem das Spiel durch ein drehbares Spielbrett viel Unterstützung liefert. Wirklich gut gefallen haben mir die Edelsteine, die aus Rewood hergestellt sind. Fühlt sich mega gut an. Wobei ich mir hier nicht sicher bin, ob die – im Vergleich zu Kunststoff – nicht deutlich schneller verschmutzen. Meine (gelben) Steine hatten durchaus viele dunkle Stellen, wobei die an den Messetagen sicher durch einige Hände gewandert sind. Rein optisch zwar toll, aber für den Spielablauf etwas störend, fand ich die Pappkamele, auf denen man die gesammelten Edelsteine transportiert hat. Die sind einfach zu groß und unhandlich, auch wenn es thematisch gut passt. War insgesamt ein netter Abschluss… aber nicht unbedingt etwas, für was ich mich auf Dauer begeistern könnte. Dafür sind mir die Aktionen doch zu eintönig. Vor allen Dingen dauert es mir zu lang. Ich laufe zu einer Mine, sammle Edelsteine ein. Der nächste ist dran. 3 Spieler machen etwas. Ich bewege mein Kamel zurück, lade sie aus. Mit Glück kann ich ein Schmuckstück schmieden, aber da die natürlich verschiedene Steine benötigen, muss ich entweder vorher mehrere davon gesammelt haben oder wieder loslaufen. Das dauert dann auch wieder 3-4 Züge. Finde es schade, da die Idee ganz nett ist (wenn auch natürlich nicht neu).

Nun. Es ist 18:30 Uhr. Zeit zu gehen und dabei hoffen, dass wir vor dem großen Ansturm den Weg auf die Autobahn finden. Das hat recht gut geklappt, die Heimfahrt verlief ohne größeren Stau. Das Wetter war jedoch alles andere als freundlich… bis auf das letzte Drittel der Strecke nahezu ausschließlich Regen. Also in die Autokolonne eingereiht und mit entspanntem Tempo wieder Richtung Frankfurt. Dirk noch auf dem Heimweg abgeliefert, kurz vor zehn saß ich dann auf meiner Couch. Lange habe ich dort nicht verbracht, die drei Tage, die kurzen Nächte als auch die Autofahrt haben doch ziemlich geschlaucht, so dass ich recht schnell den Weg ins eigene Bett gesucht (und auch gefunden) habe.

Jetzt ist Sonntag morgen, die zweite Tasse Kaffee ist leer, der Kaminofen heizt. Draußen ist graues, windiges Regenwetter und ich lasse die letzten drei Tage Revue passieren. Nach der Messe im letzten Jahr habe ich mit dem Gedanken gespielt, die Messe in diesem Jahr zu überspringen. Mal zu pausieren. Nicht, dass ich wirklich unzufrieden war. Aber es hat mir nicht mehr die Vibes gegeben, die ich sonst hatte. Es war voll. Es war eng. Auch wenn das natürlich auch zu dieser Messe gehört, hat mich das gestört. Nach den drei Tagen in 2025 bin ich allerdings froh, mich doch FÜR einen Besuch entschieden zu haben. Und ja, ich habe auch bereits das Hotel fürs kommende Jahr reserviert (die Messe findet übrigens wieder Ende Oktober zum fast gleichen Zeitraum vom 22.-25. Oktober 2026 statt).

Die Anfahrt war die Längste, an die ich mich erinnern kann. Ich weiß gar nicht so richtig, warum. Ich überlege seit Tagen, wann ich das erste Mal in Essen war, kann mich aber nicht mehr so 100%ig erinnern. Es war vor 2010. Ob es ein 20-jähriges Jubiläum hätte sein können? Ich weiß es nicht. Aber irgendwas zwischen 15 und 20 Jahren ist es. Früher immer nur ein Tag, meist der Samstag, seit (glaube) 2017 dann drei Tage. Trotzdem… knapp 3,5 Stunden. Wenn es mal die letzten Jahre lang gedauert hat vielleicht mal 3 Stunden. Gut, die Sperrung der A45 und somit das Ausweichen über die A3 macht es nicht besser. Aber auch in diesem Jahr war das Verkehrschaos rund um die Messe wieder unglaublich. Ich sehe dort aber auch keine Lernkurve seitens der Messe oder der Stadt Essen. Es scheint sich niemand, wirklich niemand, näher damit zu befassen. Wie die Situation in den Bahnen ausgesehen hat, weiß ich nicht. Aber hier herrscht wirklich dringender Handlungsbedarf.

Sehr positiv dagegen habe ich jedoch die Erweiterung der SPIEL mit der Halle 7 aufgenommen. Die erneute Vergrößerung der Fläche und die Limitierung der Tickets hat die Ströme in den Hallen doch sehr entspannt. Es gab immer wieder mal kurzzeitige Engstellen, gerade in der beliebten Halle 3. Aber selbst die Galeria, die man zur Mittagszeit eigentlich meiden sollte, wenn man keinen Hunger hat, konnte man einigermaßen problemlos durchqueren. Es war natürlich laut. Es war auch schrill. Der inzwischen fast schon traditionelle Days of Wonder Zug macht Krach. Auch die regelmäßigen Rock-Einspieler von Hitster in Halle 6 fand ich – gerade wenn man sich irgendwo in der Nähe aufgehalten hat – zu laut. Natürlich ist Musik das Element des Spiels. Von der großen Bühne habe ich (zum Glück) nicht viel mitbekommen. Gehört wohl dazu, ist aber nicht meins.

Ebenfalls sehr überrascht bin ich doch von der Menge der (an)gespielten Titel. Habe eben nochmal durchgezählt, es sind tatsächlich 16 (!) Stück in drei Tagen. Das halte ich für einen sehr guten Wert. Klar, ein Teil ist nur angespielt. Aber darum geht es. Ich möchte die Mechaniken kennenlernen und nicht bis zum letzten Siegpunkt optimieren. Schön, dass auch in diesem Jahr viele Verlage gerade für ihre längeren Titel runtergebrochene oder verkürzte Demorunden angeboten haben. Das ermöglicht viel mehr Menschen, am Tisch Platz zu nehmen. Beeindruckend waren auch erneut die Menschenschlangen an den Shops. Dabei rede ich nicht nur von den Schnäppchen-Tunneln. Die Schlange von KOSMOS ragte bis in die Eingangshalle, bei Asmodee musste man sich durch ein regelrechts Labyrinth quälen, um überhaupt Eintritt zu erhalten. Positiv übrigens hier zu erwähnen: die Schlange hat einen Durchgangsweg gekreuzt, wurde aber vorbildlich freigehalten. Zweiter Grund für lange Schlangen: Gewinnspiele. Ebenfalls den Stand von KOSMOS umgeben hat das hauseigene Gewinnspiel zu Flip 7. Bei Hitster gab es Gimmicks zu gewinnen nach Dreh am Glücksrad. Immer wieder faszinierend, wie man Menschen dazu bringt, sich teils 30 min und länger anzustellen. Am Ende als Verlag alles richtig gemacht.

Ich habe mich auch sehr gefreut, den einen oder anderen Blogger und Brettspielfreund persönlich getroffen zu haben. Ich bin kein Mensch, der irgendwo im Mittelpunkt stehen muss oder will. Ich agiere lieber im Hintergrund, aus dem Verborgenen. Trotzdem freue ich mich dann natürlich darüber, wenn im Laufe des Gesprächs herauskommt, dass ich ja der Typ von brettspiel-angebote.de bin und doch das eine oder andere Lob über die Seite geteilt wird. Danke an dieser Stelle an alle, die diese Seite zu dem gemacht haben, das sie ist. Ja, ich habe sie aufgebaut und pflege sie, aber ohne euch wäre sie einfach nur irgendeine x-beliebige Seite. Danke an die vielen neuen Follower bei Instagram, bei WhatsApp oder den anderen Social Media Plattformen. Danke für über 3.200 Aufrufe der letzten beiden Berichte in nur drei Tagen. Da sind die Aufrufe per RSS-Feed gar nicht mitgezählt.

Alles in Allem ziehen ich für mein sehr positives, persönliches Fazit. Tolle, interessante Spiele. Wie eingangs schon erwähnt tolle, interessante Menschen. Ein tolles und am Ende doch immer wieder einmaliges Erlebnis. Gerade, wenn man eben diese „fremde“ Menschen im Jahr darauf erneut trifft. Ich saß an zwei Tischen und habe mit Menschen gespielt, mit denen ich bereits 2024 zusammen gespielt habe.

Ich beende hiermit die Messe für mich. Aktuell werden die ersten Tisch wieder besetzt sein, die Messe hat für 2025 heute das letzte Mal die Tore geöffnet. Die nächsten Wochen steht dann, neben den Cyberweek-Angeboten und Weihnachten, natürlich weiterhin das Ergänzen weiterer Titel an, die bisher noch nicht aufgenommen wurden. Es werden neue Verlinkungen auftauchen in den Shops, die Preise werden purzeln.

Und ja, ich habe auch Spiele gekauft. Seit Jahren reduziere ich das aber auf ein Minimum, weil ich am Ende zu viele Spiele besitze und zu wenig Zeit habe, diese alle zu spielen. Daher bin ich in diesem Jahr auch um große Titel herumgeschlichen, habe sie aber nicht gekauft. Zu viele Möglichkeiten habe ich, die meisten davon dann doch im Bekanntenkreis zu spielen. Daher sind in Summe Spiele für unter 150 € in meinen Besitz gewandert. Gekauft auf der Messe habe ich letztendlich Point Galaxy und Movie Fight (siehe Tag 1), die Blindkäufe Nature (die Weiterentwicklung des großartigen Evolution) und Ruins (von Mr. Mystic Vale John D. Clair). Gestern noch online bestellt, weil ich einfach keinen Nerv hatte, mich in Summe über eine Stunde anzustellen, nur um Spiele zu kaufen, habe ich Azul: Das Duell, Flip 7 und die 10-Jahres-Edition von The Game. Alles kleinere Titel, die ich aber auch zusammen mit meiner Freundin spielen kann, die (noch) nicht die riesige Spielerin ist, ich aber mit eben solchen Titeln definitiv an den Tisch locken kann. Nicht ausschließen möchte ich, dass vielleicht noch der eine oder andere Titel im Laufe der kommenden Monate dazu kommt. Aber aktuell steht da nichts konkretes auf meiner Liste.

Over and out. Danke an euch!

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  1. Avatar von Rafael
    Rafael
    26. Oktober 2025 13:26

    Danke für deine Berichte von der Messe und die Beschreibungen der angespielten Spiele.

  2. Avatar von Carsten
    Carsten
    26. Oktober 2025 14:50

    „Seit Jahren reduziere ich das aber auf ein Minimum, weil ich am Ende zu viele Spiele besitze und zu wenig Zeit habe, diese alle zu spielen.“

    Das fühle ich sehr!

    Freut mich, dass Du eine tolle Zeit auf der Messe hattest.

  3. Avatar von JFlorian
    JFlorian
    26. Oktober 2025 18:15

    Schöner Bericht.
    Mein Eindruck ist, dass es immer mehr Shops bei den Verlagen gibt. Vielleicht könnte man da mal zentralisieren? Anderseits gibt es weniger kleine Händler. Mich wundert, dass sich Menschen anstellen um etwas zu kaufen, was es zeitgleich, zum gleichen Preis bei Thalia und Co gibt. Aber nun, jeder Jeck ist anders.

    • Avatar von Elmond
      Elmond
      28. Oktober 2025 1:10

      Viele Stellen sich wohl an, weil sie meinen, dass es die Sachen erstmal nur zur Messe gibt – das ist ja teilweise auch so, dass es die Spiele dann erst im Dezember oder gar Februar im freien Handel gibt. Manche machen es vielleicht auch, weil sie einfach die Verlage direkt unterstützen wollen oder Promos bekommen und manche weils einfach Messe ist. :D

      Da ich i.d.R. nur 1 Tag da bin, schau ich mir meistens die Kleinverlage und Händlershops an. Die Verlagsshops sind leider meist heillos überfüllt… ich lasse mich gern überraschen, aber ne Stunde oder mehr mag ich darauf nicht warten :)

  4. Avatar von DynamiteDolphin
    DynamiteDolphin
    26. Oktober 2025 20:14

    Danke für den Bericht auch vom letzten Tag – und den Gesamteindruck. Klingt als hättest du eine tolle Zeit gehabt – und nur darauf kommt es an.

  5. Avatar von Zahltage-01 R
    Zahltage-01 R
    27. Oktober 2025 10:49

    Habe Urban Sketchers und Kuldhara auch gespielt und kann beides nur bestätigen. Mir persönlich hat Urban Sketchers zwar nicht gefallen, aber es ist definitiv ein gutes Spiel und die anderen beidem am Tisch hätten es auch direkt mitgenommen, ich fand das es allerdings etwas zu lange dauert bis man wirklich anfängt zu veröffentlichen (vielleicht aber auch ein Problem in meiner Runde). Bei Kuldhara war es ein bisschen wie eine lahmere und komplexere Version von Project L, deshalb für mich auch kein Knaller (war überraschend hoch in der Scout Aktion).

  6. Avatar von Martin
    Martin
    27. Oktober 2025 15:47

    „Nach der Messe im letzten Jahr habe ich mit dem Gedanken gespielt, die Messe in diesem Jahr zu überspringen. Mal zu pausieren. Nicht, dass ich wirklich unzufrieden war. Aber es hat mir nicht mehr die Vibes gegeben, die ich sonst hatte.“

    Genau so ging es mir letztes Jahr auch. Ich hab dann trotzdem wieder Tickets für alle Tage geholt und bin sehr froh darüber. Dieses Jahr fand ich die Messe richtig gut, auch wenn das Event mit recht schlechter Laune aufgrund der katastrophalen Verkehrssituation (wie jedes Jahr) begonnen hat.

  7. Avatar von Elmond
    Elmond
    28. Oktober 2025 1:16

    Ich bin dieses und letztes Jahr nicht da gewesen und davor auch sehr gerne auf die SPIEL. Aber die öffentliche Verkehrsanbindung ist lausig und mit dem Auto dauert es noch länger. Auch diese Massen an Leuten sind nicht mehr meins. Daher habe ich mich immer gerne bei den Kleinverlagen und bei den Spieleautoren rumgetrieben :) Schnäppchen gibts kaum noch, dafür wird der Eintritt immer teurer. Da passt es für mich aktuell besser „Erfahrungsberichte“ zu lesen – danke dafür.:)

Zuletzt aktualisiert: 13.12.2025 04:51